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Escape

Irgendwie scheint es immer nur um die Kunst zu gehen sich abzulenken: ... Von allem Möglichen... mit allem Möglichen...

Wie eine ewige Flucht... vor der Zeit.

Oder auch Anderem...

 

Beides ist oft Nichts.

Liebe ab und zu die Einsamkeit.

Missverständnis meistens so verhängnisvoll und doch unvermeidbar.

Ehrlichkeit zugleich Rettung und Verderben.

 

 

Alles hier um mich herum riecht nach Herbst.

Fühlt sich so an...

und sieht auch so aus...

Es riecht nach Aufbruch,

Abschied

Neuanfang

Fast an allen Ecken und Enden.

 

Vielleicht sollte ich die Gelegenheit nutzen, um endlich auch den Absprung zu schaffen.

Und dorhin zurück zu gehen wo ich eignetlich immer hingehörte.

Es war ein Abenteuer. Sicher nicht nur überfordernd, sondern mehr Lehrreich, spannend, und auf gewissen Weise auch sehr erfüllend...

 

Aber es reicht.

Spätestens dann, wenn es keinen moralischen Grund mehr gibt zu wollen.

 

Alle Wege haben doch irgendwann ein Ende. Außer denen die nur im Kreis führen.

9.8.12 18:43


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Cave of Dreamreality

"Der Krieg ist vorbei." - Haben sie alle gesagt, aber noch immer ist der Himmel voller todbringender Pfeile.

"Es ist alles wieder sonnig!" - Sagen sie jeden Tag, denn es ist auch kein Regen... sondern Blut, was einem draußen in der Luft die Sicht nimmt.

Was sind es für Wesen, dass sie es nicht sehen können... oder wollen sie es nicht?

"Es ist alles in Ordnung", sagt einer meiner vermeindlichen Freunde zu mir, während er langsam und bedacht den Pfeil in meiner Brust herumdreht anstatt ihn herauszuziehen.

"Wehre dich!" Sagt eine Stimme irgendwo, weit hinter mir im Dunkeln. Aber der Schmerz sowie der Blutgeruch und das Gift in der Luft lässt mich keinen klaren Gedanken fassen.

Ich kann mich nicht entscheiden: Wehren... gegen ihn - oder vielleicht doch eher gegen dich? - Weiß ich wer du bist? 

Ich wende mühevoll meinen Blick von ihm und schaue an mir herab.

Es gab Tage wo es mich stark gemacht hat, mein Blut über meine Flügel heruntertropfen zu sehen.

Aber es waren Tage an denen ich sie noch fühlte.

Diesemal wird mir nur klar, dass ich keine Chance habe mich zu wehren - egal gegen was... sie sind taub... leer...

wie verschwunden und nie gewesen...

sowie der Mond draußen...

die Freiheit...

die Sicherheit...  

die klare Grenze ziwschen Freund und Feind.

Und selbst der Boden... gibt es ihn noch? Ich spüre meine Füße und Kniee nicht mehr. Möglicher Weise ist er aber noch da. Irgendwo...  was auch immer mir das bringt...

"Ich hatte Recht!" sagt eine andere Stimme plötzlich. Keine Ahnung aus welcher Richtung. ja und ?  - mit was überhaupt?

"Warum bist du überhuapt hergekommen ?!"
Sagte verständnislos die erste Stimme wieder.

Ich versuchte meine Kräfte zu sammeln um zu antworten. Aber als ich in die Augen meines Freundes sah wurde mir klar, wie überflüssig sie war... wie überflüssig alles war...

sie sagten unmissverständlich, was nur ich hören konnte... "Du kannst mich nicht retten!" Du bist zu schwach... zu spät...

"Du musst ihn nicht retten, ihm geht es bestens!" die 2. Stimme.

"geh!" sagte die erste stimme eindringlich.    ...wohin... warum...

"Raus hier!" ... in das Blutbad? wozu...  ich sterbe doch eh...

"Ach komm das bisschen Schmerz...steh auf!" meint die 2. Stimme wieder aus voller unquaifizierter Überzeugung.


Ich sah meinen Freund an, der noch immer den Pfeil in seiner Hand bewegte und mich zuversichtlich anlächelte als verstünde ich nur nicht was er mir eigentlich gerade Gutes tat.  

"Einen Engel tötest du so - Idiot!!"  wollte ich schreien... wenn ich es gekonnt hätte... meine Augen konnten sich nicht entscheiden zwischen Tränen und Zorn... also schloss ich sie.

und blieb einfach sitzen ... und wartete darauf, dass es vorbei ging...

Bis mir einfiel, dass es alles nur ein Traum ist.  

Ich öffnete die Augen.

Und in der selben Höhle war alles um mich herum hell und freundlich. Es gab kein Blut. Keine Intrigen. Nur der Schmerz in meiner Brust bohrte weiter.

Möglicher Weise war es mein Fehler. Ich wollte wissen warum Niemand hier war.

Ich habe das Fenster, das Loch nach draußen gesucht bis ich es fand.

Vor was mich alle beschützen wollten.  

Unzählige Pfeile am roten Himmel...  

und ein Tödlicher Geruch wehte mir eiskalt ins Gesicht:

"Sie sind da draußen und kämpfen. Und falls sie sterben, wirst du nicht bei ihnen gewesen sein."

14.8.12 00:03





























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